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Ein Fluss mit viel Geschichte

Die Mosel entspringt in den französischen Vogesen und fließt in vielen Windungen bis Koblenz. Nach über 544 km entlang an hartem Gestein und Schieferfels  mündet sie in den Rhein. Auf deutscher Seite werden die Moselschleifen schnell enger und das Tal immer steiler und romantischer. Hier fließt die Mosel durch viele bekannte Ortschaften mit teils großer Geschichte.

Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Zell, Beilstein, Cochem und Koblenz sind Namen die jeder Moselurlauber schon einmal gehört hat.
Viele dieser Orte haben eine lange Geschichte, aber keine ist so alt wie Trier. Diese Stadt wurde schon vor über 2000 Jahren von den Römern erbaut und „Augusta Treverorum“ genannt. Koblenz war bereist früh ein wichtiger Handelsposten da dort die Mosel am Deutschen Eck in den Rhein mündet. Um diese beiden Städte zu verbinden wurde die Mosel zur Handelsroute. Mit den Römern kam auch der Weinbau an die Mosel. Manche Rebsorten von damals, wie zum Beispiel der Elbling, werden heute noch angebaut.

Die nächste Epoche die viel Veränderung an die Mosel brachte war das Mittelalter. Als Zollposten für die noch immer blühende Handelsstraße der Mosel wurden viele Burgen errichtet. Nur wenige sind noch immer im Original erhalten, wie die Burg Eltz bei Moselkern. Die meisten wurden in verschiedenen Kriegen zerstört und sind heute lediglich als Ruine zu bewundern, wie die Burgruine Metternich in Beilstein. Nur wenige Burgen hatten das Glück, wie die Reichsburg in Cochem, im 18. Jahrhundert aus der Ruine wieder aufgebaut zu werden.

Aus den Zeiten der Römer und des Mittelalters sind entlang der Mosel und des Mittelrheins viele Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben. Heute sind es lohnende Ausflugziele, ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad.